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<pre>Coach Lucien Favre weigert sich zwar, seine junge und umformierte Truppe öffentlich an den Pranger zu stellen, dennoch weiß auch er, dass die aktuelle Elf keineswegs mit der des Vorjahres vergleichbar ist: „Man sieht, dass es nicht die gleiche Mannschaft ist wie in der vergangenen Saison. Da waren wir die Nummer drei, aber wir haben noch eine ganze Menge Arbeit vor uns, um das wieder aufzuholen“, verrät der Schweizer im Kicker-Interview.  <p> Schließlich sind die Fohlen nach Fortuna Düsseldorf (1982/83 gegen Köln 2:6 nach 2:1), Darmstadt 98 (1981/82 gegen den KSC 2:6 nach 1:0), dem HSV (1977/78 gegen Gladbach 2:6 nach 1:0) und Hannover 96 (1971/72 gegen Schalke 1:5 nach 1:0) erst der fünfte Bundesligist, der sich trotz einem Treffer Vorsprung zu Pause noch mit mehr als vier Toren Differenz geschlagen geben musste.  <p>  Gepaart mit dem sportlichen Rückschritt in Hannover ergibt dies vor dem nächsten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart eine angespannte Gemengelage. Eine weitere Schlappe gegen einen Aufsteiger können sich die Knappen daher auf keinen Fall mehr erlauben. <p> Bei einer Niederlage könnte der VfB im schlimmsten Fall sogar auf den Relegationsplatz abrutschen — nämlich dann, wenn Werder auf Schalke gewinnt und überraschenderweise Mainz gegen den FC Bayern punktet. <p>  Folglich droht schon am kommenden Wochenende der neuerliche Absturz in die Rote Zone.  </pre>


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<pre>Samstag, 28. April 2018 um 15:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> In Anbetracht der mehrheitlich unterklassigen Gegner konnte sich hier aber nur das glatte 5:1 in Gladbach als echte Heldentat empfehlen — unmittelbar vor der Winterpause wurden die Fohlen darüber hinaus auch im Achtelfinale des DFB-Pokals ein weiteres Mal in die Schranken verwiesen.  <p>  Wutentbrannte Fans im Stadioninneren, Tränen in den Augen von schutzsuchenden Spielern und Verantwortlichen — am vergangenen Samstag spielten sich auf dem Rasen der Stuttgarter Mercedes Benz Arena beängstigende Szenen ab. <p> Dies wird sich wohl ebenso der Coach der Nullfünfer von seinem Team wünschen. Denn auch das Bundesliga-Debüt des Mainzer Trainers Sandro Schwarz ging daneben. Die Rheinhessen verloren in der ersten Runde zu Hause gegen Aufsteiger Hannover 96 mit 0:1. <p>  Den überraschend auf die Außenbahn beorderten Akanji bekamen die Leverkusener ebenso wenig wie den davor platzierten Sancho in den Griff, der mit seinen insgesamt drei verbuchten Scorer-Punkten der unbestrittene Held des Abends war.  </pre> 


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<pre> Zuletzt konnte der Aufsteiger beispielsweise mit einem 4:2-Triumph über Borussia Dortmund aufzeigen. Unmittelbar vor der Länderspielpause musste sich Hannover zwar in Leipzig geschlagen geben, es wäre mit einem Quäntchen mehr Glück aber auch ein Unentschieden drinnen gewesen.  <p> Beim 1:0-Sieg in Mainz hatte der FC Schalke zuletzt mit minimalem Aufwand bereits den vierten Dreier in Folge verbucht: Mindestens ebenso erfolgsversprechend lässt sich nach der Papierform nun auch das Gastspiel beim punktgleichen Tabellennachbarn der Rheinhessen an.  <p>  Quoten Stand vom 18.09.2018, 11:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. <p>  “Die Mannschaft will schon, aber wir tun uns schwer, nach vorne zu spielen„, erklärte Torwart Ron-Robert Zieler, der sich zuletzt gegen Leipzig aber ebenfalls einen Aussetzer leistete. <p>  Der erhoffte Befreiungsschlag lässt somit weiter sich warten. Und geht es nach uns, wird daraus wohl auch am Sonntag nichts werden.  </pre>


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<pre> In den Topspiel-Wochen gegen Dortmund, München und Leverkusen ist für den FC Schalke gerade einmal ein Zähler herumgekommen: Das Heimspiel gegen Hannover läutet nun aber möglicherweise doch noch einen punkteträchtigen Endspurt in die Winterpause ein.  <p> Von den bisherigen sieben Auftritten in der Fremde haben sie zwei gewonnen, zwei Remis gespielt und drei verloren.   <p> Zwar erweist sich der Aufschwung in Leverkusen mittlerweile als derart stabil, dass selbst in Abwesenheit einiger Stammkräfte kein unmittelbarer Zusammenbruch zu drohen scheint — beim heimstarken VfB könnten jedoch schon kleinere Schwächungen böse Folgen nach sich ziehen. <p>  Wir von den Wettfreunden gehen nun aber noch einen Schritt weiter und trauen den Bremern gegen Mainz sogar den dritten Sieg im eigenen Rund zu, insbesondere, weil den Norddeutschen ansonsten das Wasser wieder bis zum Hals steht.  <p> Angesichts des kürzlich noch drohenden Abstiegs ist es jedoch kein Wunder, dass so mancher Beteiligter nicht so recht mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten vermag; folglich haben Warnungen vor einem neuerlichen Absturz in die rote Zone nach wie vor Hochkonjunktur.  </pre>


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<pre> Nach diesen beiden Patzern kehrten die Stuttgarter dann aber schon zum Auftakt der Rückrunde zur gewohnten Ordnung zurück; mit einem — ausgesprochen schmeichelhaften — 1:0-Erfolg gegen die Berliner Hertha wurde ein weiterer Dreier auf die Habenseite gebracht.  <p> Ungeachtet einer ordentlichen Vorstellung waren die Wölfe in den ersten 45 Minuten schließlich bereits vermeintlich hoffnungslos mit 0:2 ins Hintertreffen geraten; vor dem Pausentee hatte nicht zuletzt ein äußerst fragwürdiger Elfmeterpfiff sämtliche Bemühungen der Niedersachsen zunichtegemacht.  <p>  Video: Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia nach dem 1:1 bei Mainz 05. (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg) <p>  Nun spricht es für die Moral der Niedersachsen, dass sich das Team auch von dieser ärgerlichen Niederlage nicht vom gerade erst eingeschlagenen Kurs abbringen ließ: Statt sich umgehend wieder im Schneckenhaus zu verkriechen, fuhr 96 gegen Ingolstadt den höchsten Sieg seit drei Jahren ein.  <p> Faktisch haben die Wolfsburger nach zwei Spieltagen sechs Zähler auf dem Konto. Mit Aufsteiger Bochum und der Berliner Hertha (Tabellenletzter) hatte der Werksclub allerdings auch ein eher dankbare Auftaktprogramm zu bewerkstelligen.  </pre>


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