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<pre>Auch die unterschiedlichen Leistungskurven in der Bundesliga und der Königsklasse deuten darauf hin, dass der BVB nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Während es international stets noch zu Kraftakten reichte, wirkte die Flasche im Alltag oftmals schon zu Spielbeginn allenfalls halb voll.  <p> Während die Tendenz der 96er nach unten zeigt und plötzlich sogar ein möglicher Abstieg zum Thema wird, ist die Stimmungslage beim SV Werder genau umgekehrt.  <p>  „Das spricht für den Charakter und die Mentalität des Teams. Das ist eine neue Qualität“, erklärte Abwehr-Chef Sebastian Langkamp. „Früher herrschte nach Gegentoren oft Panik, jetzt sind wir reifer und cooler“, legte sein Teamkollege, Salomon Kalou, nach. <p> „Da kommt eine Monsteraufgabe auf uns zu“, weiß auch Frontzeck, der sich der Herausforderung natürlich dennoch stellen will. Immerhin Spielmacher Hiroshi Kiyotake (nach überstandenem Mittelfußbruch) könnte ihm dann aber wieder zur Verfügung stehen. Von ihm erhoffen sich die 96er, dass er im Mittelfeld für die in den vergangenen Wochen schmerzlich vermisste Ordnung sorgen und gleichzeitig das Offensiv-Spiel ankurbeln kann. <p>  Gleichwohl ist natürlich anzumerken, dass Bayer dem notorisch darbenden Dino schon in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig unter die Arme griff: Die letzten vier Gastspiele im Volkspark hatten der Werkself etwa ein Remis und drei Niederlagen eingebrockt.  </pre>


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<pre>„Wir waren im Spiel mit dem Ball nicht gut. Wir waren zu hektisch, hatten zu viele Ballverluste, im Eins-gegen-Eins waren wir auch nicht gut. Wir sind nicht bis zur Grundlinie gekommen und haben keine Tiefe gesucht“, so fällt die Analyse des Franzosen deftig aus.  <p> Ob das gegen die Berliner, die seit vier Liga-Spielen ungeschlagen sind, reichen wird? Kaum zu glauben.  <p>  Die Wettanbieter erwarten eine ganz enge Kiste, sehen aber leichte Vorteile auf Seiten der Eintracht. Frankfurt gehört zu den auswärtsstärksten Mannschaften der gesamten Bundesliga. Nur der FC Bayern München hat in der Fremde mehr Punkte einfahren können als die Kovac-Elf. <p> Klar, die Rede ist von den siebtplatzierten Kölnern, die angesichts von nur zwei Zählern Rückstand auf Platz sechs und den SC Freiburg weiterhin berechtigte Europacup-Hoffnungen hegen. <p>  Somit sind die Hamburger seit dem Spieltag sieglos und holten seitdem nur einen Punkt — beim 0:0 zu Hause gegen Werder Bremen.  </pre> 


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<pre> Dieser vielversprechenden Rechnung drohen allerdings zumindest am Samstag die jeweiligen Formkurven zuwider zu laufen: Die zuletzt zur Schau gestellte Durchschnittlichkeit weckt Zweifel, ob tatsächlich mit einem Erfolg gegen den Sport-Club gerechnet werden kann.  <p> Fünf Mal trafen Ingolstadt und Mainz bislang aufeinander, es gab noch nie ein Unentschieden. Das Hinspiel gewann Mainz mit 2:0 in der vergangenen Saison feierte Ingolstadt sowohl auswärts als auch zu Hause einen 1:0-Sieg.  <p>  Schließlich habe die Mannschaft bereits ein ähnliches Spiel verloren — zum Saisonauftakt gab es gegen Aufsteiger Ingolstadt ein 0:Die Mainzer, die auf schnelle Balleroberung und überfallsartige Angriffe setzen, fühlen sich nicht wohl, wenn sie das Spiel machen müssen. <p>  Mit dem K. o. in Kopenhagen hat die Hertha möglicherweise viel mehr als nur die Teilnahme am internationalen Geschäft verpasst. Schließlich droht die Pleite ernsthafte Hinweise darauf zu geben, dass sich die enttäuschende Rückrunde auch dieses Mal bis in die neue Saison hinein verlängern wird. <p>  Auch wenn es am Ende nicht geklappt hat, wäre letzte Woche unser Tipp auf einen Sieg von Gladbach über den BVB aufgegangen.  </pre>


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<pre> Allerdings ist Wolfsburg schon wieder seit fünf Liga-Spielen sieglos — darunter gab es die schlimmen Auftritte beim damals noch abgeschlagenen FC Köln (0:1) und nun die Arbeitsverweigerung gegen Frankfurt.  <p> Die Leistung gegen Frankfurt war unter jeder Kritik, die Eintracht war in allen wichtigen Belangen überlegen — in Sachen Zweikampf, Einstellung und auch Taktik. Eine Erklärung für die schwache Vorstellung dürfte die Systemumstellung gewesen sein— statt ihm gewohnten 4-2-3-1 agierte Wolfsburg im 4-4-2 ohne Spielmacher.   <p> Während der FC Bayern wenig unerwartet gegen Mainz klar favorisiert ins Match geht, sind die Siegquoten des schwankenden BVB gegen die formstarken Wölfe überraschend niedrig. <p>  Lediglich der FC Köln war im Oktober noch gänzlich ungeschlagen und folglich auf dem Höhepunkt seiner Macht in Charlottenburg erschienen. Obwohl die Geißböcke damals wahrlich keinen guten Tag erwischten, fiel der knappe 2:1-Erfolg der Berliner entsprechend wackelig aus.  <p> Das Duell zwischen den auf Wiedergutmachung bedachten Dortmundern und der solide gestarteten TSG Hoffenheim scheint schließlich für ein kleines Schützenfest prädestiniert zu sein.  </pre>


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<pre> Und auswärts hat die Eintracht, die das viertschlechteste Auswärtsteam der Liga ist, ein großes Manko: Stürmer Alex Meier trifft auswärts zu selten. Nur eines seiner insgesamt 11 Saison-Tore erzielte Meier in der Fremde. Auch ein Grund, warum Frankfurt auswärts in zehn Spielen nur auf neun Treffer kommt.  <p> Zwar lassen die beiden 0:1-Niederlagen gegen Freiburg und Bayern eher Gegenteiliges vermuten; nichtsdestotrotz zeigten sich die Darmstädter in beiden Spielen stark verbessert.  <p>  Bei den Hansestädtern herrscht Chaos pur, von einem geordneten Abstieg in die Liga kann keine Rede sein. Heribert Bruchhagen und Jens Todt wurden kurz vor der Partie beim FC Bayern München freigestellt, zwei Tage nach der 0:6-Klatsche in der Allianz-Arena erwischte es Coach Bernd Hollerbach. <p>  Lediglich fünf Punkte aus den vergangenen fünf Liga-Spielen konnten die Eisernen einfahren. Lange Zeit war das Team von Urs Fischer die dritte Kraft hinter Bayern und Dortmund, nun aber musste man nach dem vergangenen Spieltag erstmals Platz 3 an RB Leipzig abtreten und steht plötzlich punktegleich mit dem Fünften Freiburg auf Rang 4.  <p> Neben dem erst in den letzten Wochen so richtig in Schwung gekommenen Abstiegskampf wird mittlerweile schließlich auch vom BVB wieder mit realistischen Chancen um die CL-Teilnahme gekämpft.  </pre>


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